Iran – kulturelle und historische Vielfalt

15 Tage
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Iran ist ein Land, dessen kulturelle und historische Vielfalt mich immer wieder überrascht. Deshalb freue ich mich
schon sehr, Ihnen auf dieser umfassenden Reise, biblische Orte wie Susa und Hamadan, prächtige Paläste und
Moscheen und die Spuren der Vergangenheit näher zu bringen. Zwischendurch lassen wir die Gegenwart auf uns
wirken. Ihre Dr. Beate Schmermbeck.

Hoehepunkte:

  • Hoehepunkte:
  •  Gräber der Achämeniden
    UNESCO-Welterbe Susa
    Im Hochgebirge bei Kerman

Leistungen, die überzeugen:

 Flüge mit renommierter Fluggesellschaft in der Economy-Class bis/ab Teheran DIREKTFLUG
 Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
 Rundreise/Ausflüge im landestypischen Reisebus mit Klimaanlage
 Transfers am An- und Abreisetag*
 Qualifizierte Deutsch sprechendem Guide
 Komplettes Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
Keramikmuseum in Teheran
Königsstadt Persepolis
Freitagsmoschee in Isfahan

1. Tag – Anreise in den Iran
Die Vorfreude auf erlebnisreiche Tage begleitet Sie auf dem Flug nach Teheran. Zwei Übernachtungen.

2. Tag – In Teheran
Wir beginnen unsere Reise mit einem Überblick: In den archäologischen und islamischen Sammlungen des
Nationalmuseums können wir gut die einzelnen Stationen unserer Tour durch die reiche Kultur und Geschichte des
Iran sehen. Das Glas- und Keramikmuseum präsentiert uns Glanzstücke persischer Handwerkskunst. Schließlich
besuchen wir den prunkvollen Sommerpalast des Shah im eleganten Norden der Hauptstadt. (F, A)

3. Tag – Durch das ZagrosgebirgeDas Elbursgebirge ist zwar das höchste des Landes, doch die Ketten des deutlich größeren Zagros bestimmen die
Geographie vor allem in den westlichen Provinzen. Hamadan, das alte Ekbatana, war eine der Hauptstädte der
Achämeniden und liegt am Fuße des Zagros. Eine Übernachtung in Hamadan. 340 km (F, A)

4. Tag – Hamadan und Kermanshah
Hamadan liegt an der alten Handelsstraße nach Bagdad und kann auf eine mehr als 2.500 Jahre alte Geschichte
zurückblicken. Wir sehen den Grabturm Gonbad-e-Alavian und das Mausoleum von Avicenna, dem großen
Universalgelehrten des Mittelalters, dessen Schriften auch in Europa die medizinische Forschung wesentlich prägten.
Das Grabmal von Esther und Mordechai erinnert an die alte jüdische Tradition der Stadt. In Bisotun sehen wir das
Darius Relief. Schließlich erreichen wir Kermanshah und besuchen die sasanidischen Grotten von Tagh-i Bostan. Eine
Übernachtung in Kermanshah. 160 km (F, A)

5. Tag – Susa und die Ziggurat von Chogha Zanbil
Die grandiose Landschaft des Zagros-Gebirges begleitet uns heute. Vorbei an Schluchten, Hochebenen und schroffen
Bergmassiven erreichen wir in der Tiefebene die Ruinen der Stadt Susa (Welterbe der UNESCO seit 2015), deren
Wurzeln bis in die Anfänge der städtischen Zivilisation Vorderasiens zurückreichen. In der Winterresidenz der
persischen Großkönige sehen wir die Apadana des Darius-Palastes, wo einst auch Alexander der Große Quartier
bezog, um sich von seinem Persienfeldzug zu erholen. Spektakulär ist die Ziggurat von Chogha Zanbil, ein
Stufentempel aus der Zeit um 1.250 vor Christus. Ihre Größe und ihr Erhaltungszustand sind einzigartig. Eine
Übernachtung in Ahvaz. 560 km (F, A)

6. Tag – Auf der Königsstraße
Landschaftliche Kontraste und kulturelle Höhepunkte prägen die Fahrt nach Shiraz. In der Küstenebene lassen die
Ölfelder erahnen, worauf der Reichtum des modernen Iran gründet. Bald zeigt sich wieder das Zagrosgebirge, mal in
Form einer sanften Hügellandschaft, mal als schroffe, unpassierbar scheinende Felskämme. Bishapur, zwischen Susa
und Persepolis, war einst Residenzstadt der Sasaniden, die zwischen dem 3. und 7. Jahrhundert den Iran beherrschten.
Hier erkunden wir den Palast und die Felsreliefs, die von den Großtaten der Könige erzählen. Zwei Übernachtungen in
Shiraz. 570 km (F, A)

7. Tag – Sagenhaftes Persepolis
Die berühmte Königsstadt Persepolis ist ein Höhepunkt Ihrer Iranreise. Die fantastischen Reliefs an den
Treppenaufgängen zur Audienzhalle und die Paläste des Darius und Xerxes erzählen uns 2.500 Jahre alte Geschichten.
In Naqsh-e Rostam sehen wir die Felsgräber der Achämeniden, das zarathustrische Feuerheiligtum und sasanidische
Felsreliefs. Am Grab von Kyros erfahren wir mehr über den Begründer des ersten Weltreichs der Geschichte. In Shiraz
sehen wir das Shah-Cheragh-Mausoleum von außen. 240 km (F, A)

8. Tag – Shiraz, Stadt der Dichter und Rosen
Shiraz ist eine liebens- und lebenswerte Stadt, die uns Anlass bietet, über die reiche persische Dichtkunst zu sprechen.
Zum Beispiel in den Gärten der Mausoleen der Dichter Hafiz und Saadi. Über das weite und dünn besiedelte Hochland
Zentralirans fahren wir nach Kerman, wo wir zweimal übernachten. 550 km (F, A)

9. Tag – Kulturelle Perlen am Rande der Wüste
Entlang der größten Wüste des Iran, der Dasht-e Lut, fahren wir nach Mahan. Der Duft des Prinzengartens empfängt
uns, und im Mausoleum des Mystikers Nematollah Vali unterhalten wir uns über die Wurzeln und Lehren des
Sufismus. Wir biegen in ein Seitental ab zur 1.500 Jahre alten Zitadelle von Rayen, die in einer atemberaubenden
Landschaft am Fuße des 4.465 Meter hohen Kuh-e Hezar liegt. 220 km (F, A)

10. Tag – Kerman und Yazd
Kerman ist eine alte Handelsstadt und für seine Teppichtradition berühmt. Neben dem sehr ursprünglich anmutenden
Basar sehen wir die Freitagsmoschee, das Hamammuseum, ein Teehaus und die Karawanserai. Der seldschukkische
Grabturm im zarathustrischen Viertel der Stadt ist eine architektonische Besonderheit. Auf der Fahrt nach Yadz
besuchen wir eine alte Karawanserei, die ihren Betrieb wieder aufgenommen hat. Eine Übernachtung in Yazd. 350 km
(F, A)

11. Tag – Die religiöse Welt der Zarathustrier in Yazd
Die Feuertempel und Totentürme der Zarathustrier in Yazd erscheinen rätselhaft und geheimnisvoll. In der
verwinkelten Altstadt überragt seit fast 1.000 Jahren das blaue Portal der Freitagsmoschee die alten Lehmhäuser. Von
der schiitischen Tradition der Passionsfeiern erfahren wir auf dem Mir-Chakhmaq-Platz, der von einer prächtigen
Tribüne und von Windtürmen geprägt ist. Auf dem Weg nach Isfahan sehen wir in Nain die älteste Moschee auf
unserer Reise. Drei Übernachtungen in Isfahan. 310 km (F, A)

12. Tag – In Isfahan
Der großartige Imam-Platz in Isfahan ist rundherum umgeben von einzigartigen Moscheen und Palästen. Hier schlägt
das Herz der Stadt. Wir sehen die Imam- und die Scheikh-Lotfollah-Moschee, erkunden das Musikzimmer im Palast
Ali Qapu und lassen uns von den detailreichen Wandmalereien des Palastes der vierzig Säulen verzaubern.
Nachmittags können Sie ganz nach Ihrem Gusto Isfahan erkunden, bevor wir gemeinsam über die romantischen
Brücken des 17. Jahrhunderts spazieren. (F, A)

13. Tag – Isfahan: religiöse Vielfalt
In der Freitagsmoschee unternehmen wir einen Streifzug durch die verschiedenen Stilepochen islamischer Baukunst.
Die über und über mit Mosaiken und Malereien verzierte Vank-Kirche und das Heimatmuseum gehören den
armenischen Christen, die in Isfahan zuhause sind. Wir sehen einen alten zarathustrischen Feuertempel und lassen uns
am freien Nachmittag von den lebhaften Basaren der Stadt zum Bummeln einladen. (F, A)

14. Tag – Natanz, Kashan und Qom
Durch ausgedehnte Gebirgslandschaften fahren wir nach Natanz, wo wir die Freitagsmoschee besuchen. Die Altstadt
von Kashan fasziniert durch ihre aufwendig renovierten Stadthäuser. In Qom dürfen wir einen kurzen Blick in den Hof
des Grabmals der Fatima werfen. Mit etwas Glück sehen wir während der Fahrt nach Teheran den Demavend, den
höchsten Berg Irans. In Teheran verbringen wir auch die letzte Nacht unserer Reise. 420 km (F, A)

15. Tag – Rückreise
Am frühen Morgen nehmen wir Abschied von diesem zauberhaften Land! Auf Wiedersehen im Iran!
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)

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