Iran – Persische Mythen

10 Tage
Category:
  • Eram Garden is a historic Persian garden in Shiraz, Iran
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  • The Tomb of Hafez, in memory of the celebrated Persian poet Hafez, Shiraz, Iran
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Persische Mythen
Kunstreisen – Studienreisen – Museen – Begegnungsreisen – Flora & Fauna – Abenteuerreisen – Rundreisen –
Erlebnisreisen
Museensisches Mosaik
Im Zeichen der aktuellen politischen Entspannung wird Iran nun endlich zum Sehnsuchtsland kultur- und
geschichtsinteressierter Reisender. Dass das Land wirklich einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des
Orients zu bieten hat und noch dazu besonders gastfreundliche Menschen, zeigt Ihnen diese Reise.
Hoehepunkte:
Gärten von Shiraz
Gräber der Achämeniden
Reza-Abbassi-Museum Teheran

Leistungen, die überzeugen
•Zug zum Flug*
•Flüge mit Qatar Airways/Austrian in der Economy-Class bis Shiraz/ab Teheran über Doha*
•Luftverkehrsteuer, Flughafen- und Flugsicherheitsgebühren*
•Rundreise/Ausflüge im landestypischen Reisebus mit Klimaanlage
•Transfers am An- und Abreisetag*
•Deutsch sprechende Gebeco Reiseleitung
•Komplettes Besichtigungsprogramm laut Reiseverlauf
Königsstadt Persepolis , Juwelenmuseum in Teheran , Mausoleum des Hafiz
•Alle Eintrittsgelder •9 Hotelübernachtungen (Bad oder Dusche/WC), Hotels meist mit Klimaanlage
•8x Frühstück, 8x Abendessen
•Umfangreiche Gebeco-Reiseinformationen
•Ausgewählte Reiseliteratur
Mehr Service
Visum für österreichische Staatsbürger € 75
Weitere Informationen
Die Visabeantragung beginnt bereits 8 Wochen vor Reiseantritt. Bitte beachten Sie dieses bei Ihrer
Reiseplanung.

1. Tag – Anreise in den Iran
Es geht nach Shiraz, in die Dichter-Hochburg des Iran. Willkommen im Orient!

2. Tag – In den Gärten von Shiraz
Wussten Sie, dass Reisende für immer ihre Heimat vergessen, wenn sie die Rosenblüte in Shiraz erleben? Sie
können das nun überprüfen, besuchen den Eram-Garten, der rund um den Palast angelegt ist, und haben den
Duft der Pomeranzen des Narenjestan-Gartens schon in der Nase, bevor Sie ihn überhaupt sehen. Ihr Reiseleiter
hat seinen Gedichtband unter dem Arm und zitiert an den Mausoleen der berühmten mittelalterlichen Dichter
Hafiz und Saadi einige ihrer Verse. Was sagen die Blumen, die junge Menschen an den Gräbern niederlegen?
Sind sie ein stummer Protest gegen ein weniger tolerantes Regime? Sprechen Sie mit ihnen über die Frage, was
ihnen die alten Geschichten heute sagen! Ein Besuch der Wakil-Moschee und des Basars runden Ihren ersten
Tag in Iran ab. (F, A)

3. Tag – Steinernes Geschichtsbuch Persepolis
Das nennt man wohl »große Geschichte«: Sie stehen in Persepolis, der Residenzstadt der Achämeniden, im 6.
Jahrhundert vor Christus unter dem großen Dareios und seinen Nachfolgern errichtet. Im »Königsbuch«, dem
Nationalepos der Iraner, steht etwas anderes. Sie hören von dem sagenhaften König Jamshid, der hier der
Legende nach herrschte. Schauen Sie sich die weitläufige Anlage an: das prächtige Thronhaus von Xerxes, die
Flachreliefs mit Bildnissen tributpflichtiger Völker, die große Audienzhalle. Szenenwechsel: In Naqsh-e
Rostam sind die Gräber der Achämeniden und sasanidische Reliefs in eine gewaltige Felswand eingeschlagen.
Die toten Großkönige wurden offenbar als Garanten des Erfolgs im Kampf gegen die Römer verehrt. Zurück in
Shiraz erfahren Sie beim Besuch eines Mausoleums mehr über die schiitische Religionsausrichtung im Iran. 150
km (F, A)

4. Tag – Der »Große Perser« und die Stadt des Zarathustra
Sie verlassen Shiraz und fahren nach Pasargad, wo in der Hochebene seit mehr als 2.500 Jahren die ältesten
achämenidischen Palastbauten und das Grab des Kyros allen Machtwechseln trotzen. Die Geschichte von der
Geburt des Kyros ist uns von Herodot überliefert. Hören Sie Ihrem Reiseleiter zu. Er wird Ihnen auch erklären,
warum »Kyros« im modernen Iran noch immer ein sehr beliebter Vorname ist. In einem Berg am Stadtrand von
Yazd soll der Legende nach die Tochter des letzten Sasaniden-Herrschers Yezdegerd III. Zuflucht gesucht
haben. 400 km (F, A)

5. Tag – Totentürme und Feuertempel
In Yazd sind die Traditionen der Zarathustrier noch heute erlebbar: Totentürme legen Zeugnis von den
besonderen Bestattungsritualen der Religionsgemeinschaft ab. Im Feuertempel trifft sich die Gemeinde zum
Gebet und blickt auf ein Feuer, das schon seit mehr als 1.500 Jahren ohne Unterlass brennt. In der gut
erhaltenen Altstadt machen Sie einen Spaziergang und treffen einen der »Wächter des Feuers«. Mit ihm
unterhalten Sie sich über die Traditionen dieser im Westen fast unbekannten religiösen Gemeinschaft. Nicht
fehlen dürfen heute aber: die Freitagsmoschee, der Mir Chakhmaq-Platz und die traditionellen Lehmhäuser.
Auch in Nain besuchen Sie die Freitagsmoschee, wenn Sie weiter nach Isfahan fahren. 310 km (F, A)

6. Tag – Also sprach Zarathustra
Isfahan leuchtet in Türkis. Die Farbe der Moscheen. Die Imam-Moschee und die Scheikh-Lotfollah-Moschee
wetteifern mit dem Blau des Himmels über der Wüstenoase. Um den Erbauer der Stadt, Schah Abbas, ranken
sich viele Mythen und Legenden. Inmitten der in den Grünanlagen am zweitgrößten Platz der Welt sitzenden
Menschen hören Sie Spannendes über die Begebenheiten am sagenhaften Hofe des Schahs. Selbstverständlich
sehen Sie auch seinen Palast der 40 Säulen, der an indische Architektur erinnert, und versetzen sich auf der
Terrasse des Ali-Qapu-Palastes zurück in das 17. Jahrhundert. Eine ganz besondere Begegnung dann am
Nachmittag: Ein Mubad, ein Priester der Isfahaner Zarathustra-Gemeinde, stellt Ihnen seine Sichtweise der
Zarathustra-Mythologie vor. Ob Nietzsches Hauptwerk damit wirklich etwas zu tun hat? (F, A)

7. Tag – Armenier in Isfahan
Schah Abbas ließ vor 400 Jahren armenische Christen in Isfahan ansiedeln und gewährte ihnen
Religionsfreiheit. Daran denken Sie sicherlich, wenn Sie in der Vank-Kirche des 17. Jahrhunderts mitten in
einem bunten Bildermeer stehen. Die Fresken erzählen von den Anfängen des armenischen Christentums. Die
Freitagsmoschee beeindruckt durch ihre Größe und vor allem durch die Vielfalt islamischer Baustile.
Nirgendwo sonst können Sie die Unterschiede zwischen christlicher und islamischer Architektur so deutlich
erleben wie in Isfahan. Die Brücken der Stadt sind seit jeher Orte des Austausches: Seit Jahrhunderten treffen
sich unter den Bögen der Khadju- und Si-o-Se-Brücke die Menschen zum Flanieren und Singen. (F, A)

8. Tag – Die Weisen aus dem Morgenland
Ihr Ziel? Teheran! Und bis dahin erwarten Sie einige besondere Perlen des Iran: Natanz, das für seine
Freitagsmoschee bekannt ist. Kashan, von wo aus die drei Weisen aus dem Morgenland ihre Reise nach
Bethlehem begonnen haben sollen auch die christliche Kunst stellt sie oft als »Perser« dar. Ihr Reiseleiter weiß
dazu Näheres. Hier sehen Sie auch ein prächtiges Herrenhaus aus dem 19. Jahrhundert und besichtigen ein
historisches Hamam. Qom ist von schiitischer Frömmigkeit geprägt. Touristen ist lediglich ein Blick in den Hof
des Mausoleums der Fatima gestattet. 420 km (F, A)

9. Tag – Die Pracht des Pfauenthrons in Teheran
Die Paläste am Hang des Elburz-Gebirges lassen Erinnerungen an die Schah-Familie lebendig werden. Und so
sehen und hören Sie, dass Legendenbildung keineswegs nur ein Phänomen alter Geschichte ist. Die Legende
des letzten Schahs bewegt bis heute. Was denken die Iraner über ihn? Ihr Reiseleiter erklärt die teils
kontroversen Sichtweisen. Im Juwelenmuseum sehen Sie den sagenumwobenen Pfauenthron und den größten
Diamanten der Welt, »Meer des Lichts« genannt. Sie besichtigen den Saadabad-Palast und das Reza Abbassi- Museum, in dem sich die schönsten Beispiele der iranischen Buch- und Miniaturmalerei finden, regelrechte
Bilderbücher zu den Märchen und Legenden. Auch die goldenen Gefäße der Achämeniden, die von ihrem
legendären Reichtum künden, sind heute hier ausgestellt. (F, A)

10. Tag – Abschied vom Iran
Eine märchenhafte Reise geht heute zu Ende. Aber die Legenden und Geschichten Persiens und des Irans wird
Ihnen keiner mehr nehmen!
Flugplan-, Hotel- und Programmänderungen bleiben ausdrücklich vorbehalten.
(F=Frühstück, A=Abendessen)

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